Als wir uns trafen, war es noch nicht soweit, aber seit letzter Woche ist die Freifunk Installation im Forum Esslingen in Betrieb. Zu den weiteren Details gibt es einen separaten Blog-Artikel.
Philipp aus Schorndorf war zu Besuch, er kümmert sich um die Ablösung der proprietären WLAN Lösung in Schorndorf durch Freifunk. Erste Gespräche haben stattgefunden und die zum 30.11 eigentlich geplante Abschaltung der alten Lösung wurde ganz kurzfristig wieder verschoben. Es bleibt also spannend.
ROSER und GU Hirschgasse: Das meiste Material aus dem ROSER Areal ist eingesammelt und dort eingelagert. Die UMA Unterkunft Hirschgasse mit unserem Hardware-Lager im Keller soll durch einen neuen Standort in Wernau ersetzt werden. Details sind noch unbekannt. Also auch, wo wir künftig unser Material in Innenstadt-Nähe deponieren können
Im LUX will man jetzt das Netz teilweise neu aufbauen, inkl. neuer Kassensysteme. Holger und Thommie bleiben am Ball
Der Stiftungsrat des Bürgerhauses RSKN möchte Freifunk einführen. Wir warten auf die offizielle Anfrage und planen danach eine Begehung
Aus den GUs in Hochdorf und in Köngen Robert-Bosch Str. gibt es Fehlermeldungen. Offenbar sind APs oder lokale DSL Strecken ausgefallen. Ein "Reparatur-Trip" in dieser oder in der nächsten Woche wird aufgeplant.
(Einladung vom Vorstand des Freifunk e.V. Stuttgart)
Hallo zusammen,
viele von Euch werden es registriert haben, dass Nico sich entschlossen hat, nicht mehr in der Technik des Freifunk Stuttgart mitzuwirken und sich langfristig aus der Vereinsarbeit zurückzuziehen. Wir bedauern seinen Rückzug sehr. Nico hat in den Jahren großartige Arbeit für Freifunk und Freifunk Stuttgart geleistet, und ihm gebührt dafür unser aller Dank. Nico hat seinen Schritt mit „internen Differenzen“ begründet. Diese gehen auch auf Auffassungsunterschiede in Bezug auf die Ausrichtung der Vereinsarbeit zugrunde.
Der Verein Freifunk Stuttgart e.V. dient letztendlich der regionalen Freifunk-Community: die Arbeit des Vereins und dessen Strukturen sollten sich vorrangig an den Bedürfnissen und Auffassungen der Community orientieren. Aufgabe des Vorstands und der Aktiven ist es, diese Strukturen für die Community zu organisieren und mit Leben zu erfüllen.
Aber was bedeutet dies, und wie lässt sich dies erreichen? Auf diese Fragen kann letztendlich nur die Community Antworten geben. Aus diesem Grund möchte der Vorstand möglichst bald ein Community-Plenum einberufen, um ein Forum zu schaffen, sich zu verschiedenen Aspekten der Ausrichtung der Vereinsarbeit auszutauschen.
Im Plenum möchten wir einerseits einige ganz konkrete technische Punkte zur Diskussion stellen, aber auch praktische Themen zur Organisation der Vereinsarbeit und der technischen Infrastruktur. Hier einige der Themen, die wir zur Diskussion stellen möchten:
Bei Gründung des Vereins wurden Gateways dezentral betrieben, und die Domains wie zum Beispiel freifunk-stuttgart.de wurden durch Privatpersonen registriert. Ein Weg könnte sein, die Domains bei FFS zu zentralisieren.
Den Weg in Richtung Zentralisierung ist FFS bei den Gateways zum Teil gegangen: FFS unterhält inzwischen performante Infrastruktur mit 10G-Anbindung, deren Kosten durch einzelne Personen auch kaum getragen werden könnten. Durch eine Zentralisierung entstehen technische (z.B. Ausfall oder Fehlkonfiguration), aber auch „organisatorische“ Risiken, z.B. im Fall eines Domain-Verlustes. Wie verteilen wir die Domain-Eignerschaft der von FFS verwendeten Domains?
Wie organisieren wir die Gateways möglichst „robust“ bei gleichzeitig möglichst guter Performanz? Was können und wollen wir als Verein zukünftig stemmen?
Wer kümmert sich um die Infrastruktur und Weiterentwicklung der Firmware?
Sind Kooperationen mit anderen Freifunk-Communities in Deutschland sinnvoll oder nötig?
Unsere Policies, wer welchen administrativen Zugriff auf die FFS-Infrastruktur hat, sollten überarbeitet werden. Wie sollten die Policies, z.B. zum administrativen Zugriff auf die FFS-Domains, zur Signatur der FFS-Firmware, … zukünftig gestaltet sein?
Wie soll sich FFS organisatorisch aufstellen? Wie organisieren wir FFS als Bindeglied zwischen den lokalen Communities und regional aktiven Freifunkern? Was müssen wir tun, um ein stärkeres „Wir-Gefühl“ zu schaffen?
Soll FFS seine rechtlich-organisatorische Rolle als Vertragspartner für öffentliche Auftraggeber (Landkreise, Kommunen) usw. eher ausbauen, zurückfahren oder halten?
Wir wollen freie Netze fördern und tun das auf der technisch-organisatorischen Ebene. Welche politische Rolle soll FFS einnehmen? Sollen wir uns bei politischen Themen an Positionen/Aktivitäten des CCC orientieren und öffentlich eher „in der zweiten Reihe“ agieren?
Herzlichen Dank und viele Grüße!
Für den Vorstand des Freifunk e.V. Stuttgart Konrad
Hier eine kurze Zusammenfassung aus dem Freifunk Treffen am MO abend, 20.10: Die letzten Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft im ROSER Areal Pliensauvorstadt ziehen in dieser Woche aus. Das Landratsamt plant die Räumung und Übergabe bis zum Jahresende, damit der Umbau des Bürogebäudes in 205 Wohnungen beginnen kann. Ab Ende Oktober wollen wir die verbaute Hardware entfernen und in der GU Hirschstrasse zwischenlagern. Die Ersatz-Unterkunft in Denkendorf wird parallel vom Landratsamt vorbereitet. In Hochdorf, Deizisau und Köngen sind kleine Reparaturbesuche nötig. Eine neu auszustattende Unterkunft in Grossbettlingen werden die Kollegen der Freifunk Community Nürtingen/Beuren übernehmen.
Auch im Stadtgebiet Esslingen gibt es Aktivitäten: die Hardware für das Forum Schelztorstrasse ist angekommen und wird vorbereitet. Die Inbetriebnahme soll noch im Oktober folgen. Danach werden weitere Bürgerzentren (Pliensauvorstadt, Mettingen) angepackt. Ausserdem stehen Aktualisierungen veralteter Installationen an (u.a. Provinzbuch, Ad Astra). Schon geknüpfte Kontakte zum neuen Cafe Hygge an der Maille und Erweiterungen beim Stadtmarketing am Marktplatz wollen wir wieder aufnehmen.
Das nächste Freifunk-Treffen ist am MO 17.11 im MakersInn.
Miriam, Holger und Thommie konnten am 21. August zusammen mit vier Kollegen vom Freundeskreis Flüchtlingshilfe Hochdorf die Arbeiten in der GU Hochdorrf abschliessen und die Freifunk Infrastruktur in allen fünf Häusern aktivieren.
Im Vergleich zu anderen Standorten war die Installation relativ komplex: Glasfaser gibt es nur in drei Gebäuden. Die beiden hinteren Häuser, die mit Familien und Kindern belegt sind, sind nur über 2-Draht-Telefonie-Kabel erreichbar. Dort haben wir mit lokalen VDSL Modems gearbeitet, die Ethernet auf VDSL und wieder zurück verwandeln. Prinzipiell funktioniert das selbst auf einfachem Klingeldraht recht gut. Allerdings gibt es nach den ersten Beobachtungen noch Stabilitäts-Probleme im Gebäude vier - da ist „VDSL Feintuning“ nötig.
Die Montage von zwei Outdoor Access Points zur Versorgung der Aussenfläche Richtung Spielplatz mussten wir auf einen späteren Termin verschieben.
In den oberen Geschossen im Haus an der Hirschstraße Esslingen zwischen dem Postmichelbrunnen und dem Alten Rathaus sind ca. 40 minderjährige Geflüchtete untergebracht - amts-deutsch "UMAs" genannt ("unbegleitete minderjährige Ausländer"). Diese jungen Menschen sind besonders schutzbedürftig und werden vom Jugendamt betreut. Der Zugang zum Internet ist hier besonders wichtig, z.B. für schulische Zwecke und zum schnellen Lernen der Sprache. Die Installation mit acht Access Points wurde in der letzten Woche abgeschlossen und das Freifunk WLAN in allen vier Stockwerken aktiviert.
Nach Absprache mit den örtlichen Ehrenamtlichen wollen wir die Freifunk Installation in der GU Hochdorf (Bergdorf) mit einem neuen Montagetermin und einer kleinen Einweisung für die Ehrenamtlichen vor Ort am DO 21.8 ab 17h abschliessen. Neben der Anbindung der Häuser 4 und 5 steht die Installation von Access-Points für den Aussenbereich auf dem Programm. Bei der Einweisung stehen die Themen Monitoring, Fehleranalyse und "Hilfe zur Selbsthilfe" auf der Agenda. Werkzeug ist vorhanden, es kann aber nicht schaden, wenn noch etwas Material (Akkuschrauber, Holzschrauben. Leiter) und Verpflegung dazu kommt.
Wir sagen den zweiten Montagetermin am SA 28.6 für die GU Hochdorf ab. Leider gab es keine Rückmeldung von den in Hochdorf ansässigen oder zuständigen Personen und Organisationen.
Nach der ersten Installationsrunde am 30.5 (siehe https://freifunk-esslingen.de/2025/05/31/gu-hochdorf-bergdorf-freifunk-ist-da/ ) brauchen wir noch einen Montage-Tag, um die Freifunk Installation in der GU Hochdorf/Bergdorf abzuschliessen. Der geplante Termin ist der Samstag 28.6 ab 10:00h, Ende ca. 16 Uhr. Folgende Punkte sind zu tun:
Technikraum Haus 4: Telefonie/VDSL Verkabelung zu Haus 3
Technikraum Haus 5: Montage Netzwerkschrank, Telefonie/VDSL Verkabelung zu Haus 4/3
Haus 4 und 5: Access Points Außenmontage Richtung Spielplatz
Abschlusstest/Ausleuchtung Haus 4, 5 und außen/Spielplatz
Einweisung der örtlichen Ehrenamtlichen
Für die Arbeiten ist etwas handwerkliches Geschick aber kein besonderes Fachwissen notwendig und sie erfolgt unter Anleitung wenn gewünscht. Die Gebäude der GU sind aus Holz. Es wird daher mit Holzbohrern/dübeln und -schrauben gearbeitet. Werkzeug ist vorhanden oder kann mitgebracht werden.
Wir benötigen diesmal die Unterstützung durch ortsansässige Helfer aus Hochdorf. Es ist wichtig, dass wir Personen vor Ort haben, die im Fehlerfall reagieren können. Dafür machen wir eine kurze Einweisung in die Fehleranalyse von WLAN/Freifunk (ca 45 Min). Wer dabei sein kann, trägt sich bitte in diese Nuudel Umfrage ein:
Der erste grosse Schritt ist gemacht - aber es ist noch Arbeit übrig
Holger, Miriam, Matthias und Thommie nutzten den Brückentag am 30.5 für einen ersten Aufschlag in der GU Hochdorf ("Bergdorf"). Das Montagematerial, das in der Milchstrasse (Essembly) und im ROSER Areal zwischengelagert war, wurde nach Hochdorf geschafft. Ab zehn begann die Montage. Im Hausmeisterbüro im Gebäude 1 wurde ein zusätzlicher Netzwerkschrank mit Switch und Stromversorgung sowie ein Freifunk Offloader montiert. Per Glasfaser haben wir die Verbindungen zu den Gebäuden 2 und 3 hergestellt und dort ebenfalls PoE Switches und Stromversorgungen installiert. In allen Gebäuden wurden sechzehn Indoor Access Points in den Fluren installiert und die Versorgung in den Gebäuden 1 bis 3 aktiviert. Gegen vier Uhr waren wir fertig und haben uns mit einem Besuch in der Eisdiele Sugar and Spice belohnt.
Die Aktivierung der Gebäude 4 und 5 und die geplante Aussenversorgung Richtung Spielplatz folgen bei einem zweiten Montagetermin im Juni. Dort fehlt noch die Stromversorgung in den Technikräumen und die Netzverteilung über das lokale Telefonnetz mit VDSL Modems. Das ursprünglich mit geplante Zelt ist mittlerweile leergeräumt und wird in den nächsten Tagen abgebaut.